Wirtschaftskriminalität

Achtung vor dem CEO Betrug

Nach einem CEO Betrugsvorfall in Vorarlberg ist es gelungen ein bereits überwiesenes Geld aus dem Ausland zurückzuholen und so den Schaden für die betroffene Firma zu minimieren. Das Bundeskriminalamt warnt erneut vor der Betrugsmasche und gibt Tipps.

Im Sommer 2017 wurde ein Technologie-Unternehmen aus dem Bregenzerwald Opfer eines sogenannten CEO-Betrugs. Trotz Vorsicht seitens des Unternehmens gelang es der professionell agierenden Täterschaft eine Mitarbeiterin mittels gefälschter Emails des Geschäftsführers zu täuschen und dadurch zu fünf Auslandsüberweisungen mit einer Gesamtsumme von 149.800 Euro zu bewegen.

Das Unternehmen erstattete zeitnah Anzeige bei der Vorarlberger Polizei. In enger Zusammenarbeit zwischen der geschädigten Firma und dessen Bank sowie des Landes- und des Bundeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft gelang es nun, rund 83.000 Euro auf ausländischen Bankkonten sicherzustellen und zurückzuführen. Dadurch konnte der Schaden für das betroffene Unternehmen deutlich begrenzt werden. Die Ermittlungen zur Täterschaft sind noch im Gange.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dem Betrugsmodus des CEO Betrugs. Emails mit unüblichen Überweisungsaufträgen sollten äußerst kritisch hinterfragt und bei geringstem Zweifel durch telefonische oder persönliche Rücksprache abgeklärt werden.

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Artikel Nr: 15524 vom Dienstag, 30. Jänner 2018, 13:50 Uhr
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