Kriminalitätsbekämpfung

Festnahme der Zielfahnder

Zielfahnder haben einen Tatverdächtigen in Spanien festgenommen, der in einem internationalen Konzern 663.000 Euro veruntreut hatte.

Ein 55-jähriger Tatverdächtiger, der für eine Waffenfirma tätig war, wird verdächtigt im Zeitraum von 2006 bis 2015 zahlreiche Kommissionsgeschäfte vorgetäuscht und dadurch seinem Arbeitgeber einen Gesamtschaden in Höhe von zumindest 663.000 Euro verursacht zu haben. Nach umfangreichen Ermittlungen und dank einer guten Zusammenarbeit des Landeskriminalamts Wien, des BK und diversen internationalen Behörden konnte der 55-jährige Tatverdächtige von Zielfahndern in den Morgenstunden des 9. März 2018 am Flughafen in Madrid festgenommen werden. Der Tatverdächtige wollte von Uruguay, über Spanien nach Deutschland reisen, um einer Waffenmesse beizuwohnen. Der mutmaßliche Täter befindet sich in Haft.

Zielfahnder

Die Zielfahndungseinheit des BK gibt es seit 2003. Mittlerweile wurden insgesamt 214 Zielpersonen festgenommen. Das Ausforschen und Festnehmen von international gesuchten Straftätern ist nicht die einzige Aufgabe der Experten. So sind die Zielfahnder beispielsweise auch mit der Rückführung von Häftlingen nach Österreich, internationalen Konferenzen, EU-Projekten, Vorträgen und Schulungen von Kollegen sowie mit in- und ausländischen Amtshilfeersuchen beschäftigt.

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ENFAST
Foto: ©  BK

Artikel Nr: 15674 vom Dienstag, 13. März 2018, 10:26 Uhr
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