GEMEINSAM.SICHER mit dem Handelsverband

Karner, Raab und österreichischer Handel starten bundesweite Gewaltschutzinitiative

Das Frauen- und Innenministerium starten gemeinsam mit dem Handelsverband eine Gewaltschutzinitiative: Im Dezember und Jänner werden der Polizeinotruf 133, die Nummer der Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 sowie die Kontaktadressen des Bundesverbandes für Gewaltschutzzentren (http://www.gewaltschutzzentrum.at/) auf Kassenbons gedruckt.

Mit Beginn der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am 25. November 2021 erstrahlten das Bundeskanzleramt und das Innenministerium für 16 Tage in orangem Licht. Im Zuge dessen startete auch die Kassabon-Initiative des heimischen Handels österreichweit. Die Kooperation von Polizei und Handelsverband im Rahmen der Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" ermöglicht es, von Gewalt betroffene Frauen noch besser zu erreichen. In Kooperation mit der Frauenministerin sowie mit zahlreichen Unternehmen und Händlern werden im Dezember und Jänner der Polizeinotruf 133, die Nummer der Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 sowie die Kontaktadressen des Bundesverbandes für Gewaltschutzzentren (http://www.gewaltschutzzentrum.at/) auf Kassenbons gedruckt.

Innenminister Gerhard Karner: "Mit der Aktion setzen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern und möchten zur Sensibilisierung beitragen. Mit dem richtigen Verhalten kann ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit für alle geleistet werden."

Frauenministerin Susanne Raab: "Gerade während der Pandemie, wo sich unser Leben wieder verstärkt in die eigenen vier Wände verlagert hat, dürfen wir vor häuslicher Gewalt nicht die Augen verschließen. Daher haben wir als Bundesregierung den Gewaltschutz zu einer der obersten Prioritäten gemacht. Wir sehen es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass Frauen und Kinder in Österreich sicher und frei von Gewalt leben können."

Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will: " Dem österreichischen Handel ist der Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt ein zentrales Anliegen. Die Corona-Krise stellt uns alle nicht nur vor neue gesundheitliche und wirtschaftliche Herausforderungen, sie belastet auch zwischenmenschliche Beziehungen. Daher freuen wir uns über den Schulterschluss von Innenministerium, Frauenministerium, Handelsverband und allen unseren Händlern im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER, um möglichst viele Menschen zu erreichen."

GEMEINSAM.SICHER in Österreich fördert und koordiniert den professionellen Sicherheitsdialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden und Polizei. In manchen Schwerpunkten braucht es auch Sicherheitspartner aus einer Schule, einem Unternehmen oder einer sozialen Einrichtung. Im Rahmen dieser Initiative soll potenziellen Opfern von häuslicher Gewalt auf schnelle Art und Weise eine Möglichkeit geboten werden, Hilfe rasch in Anspruch zu nehmen.

"Jedes Opfer häuslicher Gewalt ist eines zu viel. Für die Polizei ist die große Herausforderung, dass sie über Gewalt informiert wird. Wir können immer nur dann einschreiten, wenn wir gerufen werden. Es geht vor allem um die Bewusstseinsbildung innerhalb der Bevölkerung. Denn gerade in Zeiten einer Pandemie, wo erhöhter Druck auf Familien lastet, ist es wichtig, hin- und nicht wegzuschauen", so Innenminister Karner. Die wichtigste Botschaft, welche nunmehr auch auf Kassabons gedruckt werden soll, laute daher: "Wenn sich Opfer bedroht fühlen, wenn Frauen Angst haben, dann gibt es Telefonnummern, die immer zu wählen sind – 133 oder 0800 222 555."

"Im Kampf gegen Gewalt an Frauen braucht es einen Schulterschluss aller Akteure. Daher setzen wir jetzt mit der größten Gewaltschutzoffensive der letzten Jahrzehnte ein umfassendes Maßnahmenpaket um. Durch die Zusammenarbeit mit dem Handelsverband und dem gesamten österreichischen Handel, können wir die Hilfsangebote breit kommunizieren und bekannter machen", ergänzt Frauenministerin Raab.

Die österreichische Gewaltschutzinitiative wird u.a. von folgenden Handelsbetrieben unterstützt:

• Das Futterhaus (Hhismark Group) (von 23.11.2021 bis 13.12.2021)

• SPAR Österreichische Warenhandels-AG (von 25.11.2021 bis 10.12.2021)

• HOFER KG (von 25.11.2021 bis 8.1.2022)

• BILLA AG (von 29.11.2021 bis 15.12.2021)

• BIPA Parfümerien Gesellschaft m.b.H. (von 6.12.2021 bis 11.12.2021)

• Smyths Toys Handelsges.m.b.H. (von 13.12.2021 bis 17.12.2021)

• Tchibo Österreich (von 13.12.2021 bis 31.12.2021)

• C&A Mode Österreich (von 13.12.2021 bis 8.1.2022)

• Thalia Buch & Medien GmbH (von 13.12.2021 bis 31.1.2022)

• Fussl Modestraße Mayr GmbH (von 10.1.2022 bis 22.1.2022)

• Müller Holding GmbH & Co. KG (von 17.1.2022 bis 29.1.2022)

• Forstinger Österreich GmbH (von 07.2.2022 bis 20.2.2022)

Dokumente:

Frauenministerin Susanne Raab, Innenminister Gerhard Karner und der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Rainer Will (re.), in einer Filiale des REWE Konzerns (Billa Michaelaerplatz).
Foto: ©  BMI/Karl Schober

Artikel Nr: 19255 vom Mittwoch, 22. Dezember 2021, 14:54 Uhr
Reaktionen bitte an die Redaktion

Share Facebook
Share Twitter

Zurück

Samstag, 19. Februar 2022
Wien

Sonntag, 20. Februar 2022
Wien

Montag, 28. Februar 2022
Wien

Donnerstag, 24. März 2022
Wien

zu den Terminen