Cybercrime-Bekämpfung

Bundeskriminalamt und "Krone" gegen Kriminalität im Internet

Kriminalität findet immer öfter im Internet statt, die Täter agieren dabei professionell und geschickt. In einer neuen Serie berichtet die Kronenzeitung gemeinsam mit ExpertInnen Bundeskriminalamtes über aktuelle Fälle von Internetkriminalität und gibt wichtige Tipps, wie man sich und sein Umfeld vor finanziellen Schaden schützen kann.

Kriminelle – allen voran Betrüger – haben im Internet oft leichtes Spiel: Falsche Gewinnversprechen, utopische Anlagemöglichkeiten, Lügen und Täuschung sind hier an der Tagesordnung. Die Maschen der Kriminellen ändern sich laufend und es sie nutzen dafür alle technischen und elektronischen Hilfsmittel, die man auch im Alltag verwendet: Mobiltelefone, Computernetzwerke, E-Mails und simple Anrufe. Die Verbrecher können auf Knopfdruck weltweit Millionen Menschen kontaktieren und arbeiten dabei meist anonym.

Die wichtigste Waffe im Kampf gegen diese Cyber-Kriminellen ist Information. Jeder Bürger und jede Bürgerin ist potenzielles Opfer. Nur durch Wissen und Information können Straftaten im Internet vermieden werden. Gemeinsam mit der Ombudsfrau der Kronen Zeitung startet das Bundeskriminalamt eine neue Serie, um die Bevölkerung vor den gängigsten Maschen und Tricks zu warnen. Hierbei berichten Spezialistinnen und Spezialisten des Bundeskriminalamts über aktuelle Kriminalitätsformen, akute Phänomene und besonders schwere Fälle, aus denen man lernen kann und soll: https://www.krone.at/2805460

Kriminalität im Internet (er)kennen

Laut dem Cybercrime-Report des Bundeskriminalamts stieg 2021 die Zahl der angezeigten Cybercrime-Fälle innerhalb eines Jahres um 28,6 Prozent (auf 46.179 Anzeigen). Auch wenn die Polizei mehr als ein Drittel der Fälle klären konnte, ist Prävention die wichtigste Waffe im Kampf gegen Cybercrime. Denn in den meisten Fällen ist das Geld, das den Betrügern und Kriminellen überwiesen oder übergeben wurde, für immer verschwunden.

Mit der Kronen Zeitung wird das Bundeskriminalamt jede Woche einen bestimmten Fall vorstellen, wo es zu finanziellen Schäden durch Internet-Kriminalität gekommen ist. Dabei wird es einerseits Fälle von Cybercrime im engeren Sinne geben (Angriffe auf Computer oder Netzwerke, z.B. "Hacking"), andererseits aber auch Fälle von Cybercrime im weiteren Sinne – darunter versteht man herkömmliche Straftaten, bei denen aber ein Computer als Mittel zum Zweck eingesetzt wird: Internetbetrug, Anlagebetrug, falsche Gewinnversprechen, Call-Bot-Anrufe bis hin zum altbekannten "afrikanischen Prinz", der via E-Mail ein Vermögen verspricht und immer noch aktiv ist.

Vor allem der Internetbetrug – in seinen vielen Erscheinungsformen – ist auf dem Vormarsch und stellt mittlerweile fast die Hälfte aller Cybercrime-Anzeigen dar. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Menschen verlagern ihr Leben (auch die finanziellen Angelegenheiten) immer mehr in das Internet, gleichzeitig wächst das technische Verständnis für diese komplexen Vorgänge nicht in derselben Weise. Krisen und Inflation nötigen dazu, sich alternative Anlagemöglichkeiten zu suchen, was wiederum viele Leute in die Arme von Betrügern treibt. Auch den Hype um Kryptowährungen haben sich Betrüger im Internet sofort zunutze gemacht.

Tipps für ein sicheres Verhalten im Internet gibt es hier: https://www.bundeskriminalamt.at/202/start.aspx

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Bundeskriminalamt und "Krone" gegen Kriminalität im Internet
Foto: ©  BMI/Gerd PACHAUER

Artikel Nr: 19991 vom Mittwoch, 21. September 2022, 09:51 Uhr
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