Kriminalitätsbekämpfung

Vier Banden nach Diebstahl von 115 Reisebussen im Wert von rund 22 Millionen ausgeforscht

Ermittler forschten vier Tätergruppen mit 42 Verdächtigen aus, die hochpreisige Autobusse in Österreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden gestohlen hatten.

Ermittler des Bundeskriminalamtes und Polizisten der LPD Steiermark konnten in enger internationaler Zusammenarbeit mit Polizeidienststellen aus Ungarn, Kroatien und der Türkei vier Tätergruppierungen mit insgesamt 42 Verdächtigen ausforschen. Die Verdächtigen hatten zwischen 2010 und 2018 in Österreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden 115 Reisebusse im Wert von rund 22 Millionen Euro gestohlen. Davon wurden alleine in Österreich 24 gestohlen. Bei den Reisebussen handelte es sich um hochpreisige Modelle, Großteils der Marken Mercedes und Setra. Die Aufträge zu den Diebstählen erfolgten von Verdächtigen aus Saudi Arabien, wohin die gestohlenen Busse auch gebracht worden waren. 18 Reisebusse im Wert von drei Millionen Euro konnten nach intensiver Fahndung an internationalen Grenzübergängen sichergestellt werden. Rund die Hälfte der 42 ausgeforschten Verdächtigen wurde bereits in Österreich zu mehrjährigen unbedingten Haftstrafen verurteilt. Weitere 15 Verdächtige sind noch flüchtig und werden mittels europäischen Haftbefehls gefahndet.

Artikel Nr: 17223 vom Freitag, 16. August 2019, 14:49 Uhr
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