Prävention

Sicher in den Urlaub: Geschütztes Zuhause

Die Urlaubs- und somit auch die Reisezeit beginnen. Damit ihr Zuhause in ihrer Abwesenheit geschützt ist, gibt die Polizei einige wichtige Tipps.

(Wien, 27. Juni 2018) Viele Urlauber sorgen sich vor Antritt einer Reise vor allem um die Sicherung ihres Wohnraums. Denn ein Einbruch in die eignen vier Wände bedeutet für alle Menschen einen großen Schock. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Einbrüche gibt es nicht, doch es gibt sehr gute Methoden und Techniken, die es den Einbrechern schwerer machen. Oftmals wissen viele Wohnungs- und Hausbesitzer nicht, dass sie sich durch einfache Vorkehrungen schützen können. Manche davon gibt’s zum Nulltarif.

Tipps gegen Einbrüche

Beim Einbruch in Wohnungen zielen die Täter zumeist auf die Eingangstüre ab. Bei Einfamilienhäusern sind Terrassentüren, Fenster und Kellertüren die Hauptangriffspunkte der Kriminellen. Bei Neu- oder Umbauten empfiehlt sich daher der Einbau von einbruchshemmenden Türen und Fenstern, ältere Modelle lassen sich meist nachrüsten. Der Einbau von hochwertigen Schlössern, Beschlägen und Zusatzsicherungen können einen sinnvollen Einbruchsschutz bieten.

Abgesehen von diversen Sicherheitseinrichtungen gibt es einfache und wirksame Methoden Diebe abzuschrecken:

• Vergewissern Sie sich beim Weggehen ob die Türe versperrt ist. Ziehen Sie die Türe nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Lassen Sie Fenster nicht gekippt.
• Vermeiden Sie Zeichen Ihrer Abwesenheit. Während Ihres Urlaubes sollte der Briefkasten geleert und Werbematerial beseitigt werden. Nachbarschaftshilfe ist hier besonders wichtig. In einer gesunden Nachbarschaft werden es die Täter auf jeden Fall schwerer haben. Vermeiden Sie auch Zeichen Ihrer Abwesenheit durch entsprechende Nachrichten auf Ihrem Anrufbeantworter sowie durch Eintragungen aus diversen sozialen Medien, wie Facebook, Twitter etc.
• Lassen Sie Beleuchtung und Radio mit Hilfe einer Zeitschaltuhr zu unterschiedlichen Zeiten an- und ausgehen.
• Informieren Sie Ihre Nachbarn über die Funktion einer vorhandenen Alarmanlage und auch darüber, dass Sie Ihre Beleuchtung, Ihr Radio oder ähnlich Einrichtungen über Zeitschaltuhren steuern. Tauschen sie gegenseitig Ihre Kontaktdaten aus, damit Sie in einem Notfall eine Ansprechperson schnell erreichen können.

Weitere Tipps vor dem Urlaubsantritt

• Informieren Sie sich rechtzeitig über gesetzliche Vorschriften des betreffenden Reiselandes sowie über Notrufnummern und über die Adresse der nächsten österreichischen Vertretungsbehörde.
• Achten Sie darauf, wie lange Ihr Reisepass noch gültig ist. In vielen außereuropäischen und einigen europäischen Staaten muss der Reisepass noch eine bestimmte Zeitspanne nach der Einreise gültig sein. Der nationale Führerschein ist zwar ein amtlicher Lichtbildausweis, er gilt auf Reisen aber nicht als Personaldokument.
• Legen Sie Kopien von Dokumenten an oder notieren Sie zumindest die Passnummer, die Ausstellungsbehörde und -datum sowie die Gültigkeit. Verwahren Sie Ihre Aufzeichnungen getrennt von den Originalen.
• Vermeiden Sie es wertvollen Schmuck mitzunehmen.

Weitere Information erhalten Sie in der nächsten Polizeiinspektion, auf der Homepage www.bundeskriminalamt.at/praevention und auch per BMI-Sicherheitsapp.

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Artikel Nr: 16034 vom Mittwoch, 27. Juni 2018, 09:10 Uhr
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