Prävention

27. internationaler Tag der älteren Menschen

Seniorinnen und Senioren sind einer höheren Gefahr ausgesetzt, Opfer von Straftaten zu werden. Denn Kriminelle glauben oftmals die vermeintliche Schwäche und Hilflosigkeit älterer Menschen einfacher ausnützen zu können. Wer aber die Tricks und Methoden dieser Täter kennt, läuft weniger Gefahr Opfer zu werden. Die Polizei informiert.

1990 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 1. Oktober zum Internationalen Tag der älteren Menschen erklärt. Seit 1960 ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich von 69 auf 81 Jahre gestiegen. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird sich der Anteil älterer Personen in der Gesellschaft von einem Zehntel auf ein Fünftel verdoppeln. Diese wachsende Bevölkerungsgruppe möchte das Bundeskriminalamt (BK) durch Präventionstipps unterstützen und informieren.

Täter versuchen durch Tricks und Täuschungen an das Vermögen älterer Menschen zu gelangen: Sie klingeln an der Haustür und geben sich als jemand anderes aus. Ihr Ziel ist es meistens, in die Wohnung zu gelangen, um dort Bargeld oder Schmuck zu entwenden. Andere melden sich am Telefon und geben sich naher Verwandter aus, der in Not ist und dringend Geld benötigt.

Infobroschüre der Kriminalprävention
Die Bandbreite an Maschen die von Kriminellen angewendet werden um ältere Menschen zu schädigen ist groß. Daher wurde von den Experten der Kriminalprävention eine Broschüre zusammengestellt, die in acht Kapiteln illustriert wie Sie sich oder Ihre Lieben vor vielen Gefahren schützen können. Wenn Sie diese Tricks kennen, sind Sie gut gewappnet. Sie finden darin nicht nur eine Beschreibung der typischen Vorgehensweisen der Täter. Sie erhalten auch Verhaltenstipps für Ihre Sicherheit und erfahren, was zu tun ist, wenn Sie tatsächlich Opfer geworden sind.

Richtiger Umgang mit Notrufnummern
Es gibt Menschen, die zu lange überlegen, ehe sie einen Notruf absetzen. Sie befürchten, die Leitung zu blockieren oder den Notruf zu missbrauchen. Oft werden Beobachtungen und Wahrnehmungen erst am nächsten Tag, leider viel zu spät, gemeldet. Die Unterscheidung, ob es sich um einen polizeilichen Notfall handelt oder nicht, ist relativ einfach: wenn das unmittelbare Einschreiten der Polizei notwendig ist, handelt es sich um einen Notfall. Zögern Sie nicht die 133 zu wählen.

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Artikel Nr: 16272 vom Montag, 1. Oktober 2018, 11:04 Uhr
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