Betrug

Bestellbetrug in der Vorweihnachtszeit

Ab Anfang November werden die Verkaufsräume sowie die Schaufenster weihnachtlich geschmückt. Auch der Online- Handel bereitet sich auf die umsatzreiche Vorweihnachtszeit vor. Genau diese Zeit wird von Tätern gerne ausgenutzt. Schützen Sie sich vor einem Bestellbetrug mit ein paar hilfreichen Tipps.

Einkaufen im Internet erfreut sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Man bestellt in Ruhe von zuhause aus und bekommt seine Pakete in der Regel an die Haustüre geliefert. Bestellung mit Kreditkarte, Zahlung nach Erhalt der Ware auf Rechnung und Vorauskasse sind gängige Zahlungsformen. Auch professionelle Internetbetrüger profitieren vom boomenden Onlinehandel durch Bestellbetrug. Grundsätzlich versucht der Täter oder die Tätergruppe durch Täuschung Geld ohne entsprechender Warenlieferung zu erlangen. Das Mittel zum Betrug besteht hierbei in der Vortäuschung der Lieferwilligkeit.

Seriosität des Anbieters
Informieren Sie sich über den Verkäufer. Vergewissern Sie sich, dass beispielsweise Identität und Anschrift des Anbieters oder Garantie- und Gewährleistungsbedingungen online leicht auffindbar und verständlich sind. Hilfreich bei der Einschätzung des Anbieters sind auch Bewertungsprofile, wie sie bei Online-Marktplätzen üblich sind. Schauen Sie sich dabei mehrere Bewertungen und wenn möglich auch auf mehreren Plattformen an.

Bezahlsysteme
Bei Zahlen im Internet ist allgemein Vorsicht geboten, insbesondere bei Vorauszahlung. Wählen sie daher alternative Bezahlsysteme wie zum Beispiel Kreditkartenzahlung und nutzen Sie Nachnahmesendungen.

Sichere Verbindung
Bei Käufen im Internet sollten eine verschlüsselte Übertragung persönlicher Daten ermöglichen. Erkennbar ist dies in der Regel an dem Kürzel https:// in der Adresszeile des Browsers und einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.

Lockangebote
Auch im Internet gilt dieser Grundsatz. Seien Sie bei ungewöhnlich billigen Lock-Angeboten mit Zeitablauf stets misstrauisch. Auch im Internet wird nichts verschenkt!

Sind Sie Opfer eines Internetbetrugs?
Zeigen Sie den Vorfall bei der Polizei an. Wichtig ist, dass Sie die Bestelldokumente und Zahlungsunterlagen mitnehmen. Wenn Sie mit Ihrer Kredit- oder Bankomatkarte bezahlt haben, melden Sie den Betrug Ihrer Bank.

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Artikel Nr: 16441 vom Mittwoch, 21. November 2018, 07:00 Uhr
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